Ziel

Vorrangiges Ziel des Projektes ist das Schließen einer Versorgungslücke. Das bedeutet, dass wir Klienten mit psychischer Beeinträchtigung eine Beschäftigung bieten möchten, die ihren individuellen Bedürfnissen aber auch Fähigkeiten und Ressourcen entspricht. Zielgruppe sind Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung (noch) nicht im vollen Umfang bzw. ohne Unterstützung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können und die ein hohes Maß an Flexibilität des Arbeitsplatzes benötigen.

 

Wir möchten die Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in die Gesellschaft fördern, indem wir zur seelischen Stabilisierung beitragen, fachliche Kenntnisse erweitern und persönliche bzw. kommunikative Kompetenzen erweitern. Im Bereich der Wiedereingliederung in die Gesellschaft und in den Beruf findet sich derzeit kein vergleichbares Konzept. Wir verstehen uns nicht als therapeutische Einrichtung, sondern möchten Inklusion in der Arbeitswelt bieten. Wir möchten gemeinsam gestalten und gleichzeitig einen professionellen Rahmen für die Produktion und Vermarktung von Produkten bieten. Durch den Schwerpunkt im kreativen Bereich und die aktive Mitwirkung im gestalterischen Prozess möchten wir die Identifikation mit der Arbeit erhöhen und Selbstwirksamkeit erfahrbar machen. Zusätzlich zu Arbeitsangeboten möchten wir den Betrieb offen halten für Praktika und Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze aus WfbM oder anderen Maßnahmen der Eingliederungshilfe.

 

Daher werden Kooperationen angestrebt mit Leistungserbringern, z.B. WfbM, Inklusionsbetriebe oder therapeutische Einrichtungen. Selbstverständlich sollen die Räumlichkeiten barrierefrei gestaltet und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sein. Wir möchten Teil eines lebendigen Stadtbildes sein und uns mit anderen Projekten, Initiativen und Angeboten im Rahmen von Inklusion vernetzen.